Basilika Vierzehnheiligen
Die Basilika Vierzehnheiligen gilt als eines der vollkommensten Werke Balthasar Neumanns und als Höhepunkt des fränkischen Rokoko. Ab 1742 plante er hier eine Wallfahrtskirche, deren Grundriss aus ineinanderfließenden Ovalen besteht, wodurch der Innenraum die traditionellen Grenzen von Langhaus und Zentralbau auflöst. Im Zentrum steht dabei der Gnadenaltar, der genau an jener Stelle errichtet wurde, an der der Legende nach die Erscheinung der Vierzehn Nothelfer stattfand. Vierzehnheiligen zeigt damit exemplarisch, wie Balthasar Neumann komplexe Raumkonzepte, liturgische Anforderungen und religiöse Symbolik klar und ausgewogen miteinander verbindet.



