Abteikirche Neresheim
Die Abteikirche Neresheim gilt als spätes Hauptwerk Balthasar Neumanns und krönt sein Schaffen als Barockbaumeister. Ab 1750 wurde sie nach seinen Plänen als lichtdurchflutete, kuppelüberwölbte Wallfahrtskirche mit lateinischem Kreuzgrundriss errichtet. Neumann verband hier Längs- und Zentralraum zu einem harmonischen Gesamtraum mit sieben Kuppeln, wodurch ein fließendes Raumkontinuum entsteht. Nach seinem Tod 1753 führten Schüler seinen Entwurf mit leichten Abwandlungen aus, die Kirche gilt als Höhepunkt spätbarocker Sakralarchitektur.



