Schloss Werneck
Schloss Werneck entstand als weiteres Residenzprojekt der Familie Schönborn, für die Balthasar Neumann über Jahrzehnte tätig war. Er plante den barocken Schlossbau als weiträumige, klar gegliederte Anlage mit Mittelrisalit und Seitenflügeln, eingebettet in eine symmetrische Gartenlandschaft. Hier erprobte Neumann die Verbindung von repräsentativem Haupttrakt und funktionalen Wirtschaftsbauten. Die Anlage zeigt, wie er den höfischen Lebensstil architektonisch organisierte und so das mainfränkische Residenzland prägend mitgestaltete. Der markante Bau diente den Würzburger Fürstbischöfen jedoch nur gut 50 Jahre als Sommerresidenz.

